Zu Händels „Imeneo“ an der Bayerischen Theaterakademie 10/11 2013:

(Dirigat und Studienleitung)

„Vor allem aber bietet ‚Imeneo‘ genug Vokalfutter für ein Ausbildungsinstitut wie Bayerns Theaterakademie. Und wie weit man dort in Sachen Barock und historische Aufführungspraxis gekommen ist, das führte diese Premiere in der Münchner Reaktorhalle vor. Weiter sogar als jüngst das Gärtnerplatztheater mit Händels ‚Semele‘. Das betrifft das Barockorchester unter Joachim Tschiedel: Pulsierendes, atmendes Spiel, Nuancierungslust, Klangrhetorik, natürlich-straffe Tempi (…). Und es betrifft die weibliche Fraktion der Sänger, die (…) sich imponierend gut schlägt.“

Markus Thiel im Münchner Merkur, 02.11.2013

„Dafür aber punkteten die jungen Gesangsstudenten: Hinter den Gärtnerplatz-Profis brauchten sie sich nicht zu verstecken. Dabei profitierten sie auch vom agilen Barockorchester der Münchner Musikhochschule. Unter der Leitung von Joachim Tschiedel wurde vielfach ein Originalklang freigelegt, der beschwingter und gelöster wirkte als bei den Gärtnerplatz-Musikern.“

Marco Frei in der Abendzeitung, 04.11.2013

„In der Reaktorhalle wiederum beweisen die jungen Sänger der Theaterakademie/ Musikhochschule eben auch genau dies: dass sie es können. Wer jetzt gerade Barockoper in München hören will, der muss da hingehen. Allein wegen Idunnu Münch und ihrem herrlich dunkelglimmenden Mezzo. (…) Und das 13-Musiker-Orchesterchen findet unter Joachim Tschiedel (…) zu einem schönen, weichen Klang.“

Egbert Tholl in der Süddeutschen Zeitung, 02.11.2013