Zu Eötvös’ “Tri Sestri” an der Bayerischen Theaterakademie 2/2010:

(Co-Dirigat und Studienleitung)

“Doch war es nicht zuletzt Ulf Schirmer, der den Sänger-Nachwuchs sicher durch die tückische Partitur führte. Mit dem Co-Dirigenten Joachim Tschiedel entfachte er zudem einen fesselnden Farbenrausch, der die Stilvielfalt mit zwingender Klangtransparenz erfasste. So wurde diese Premiere zu einer Sternstunde zeitgenössischen Musiktheaters (…).”

Marco Frei in der Abendzeitung, 10.02.2010

“Das war ein sternstundenhafter Profi-Abend mit ‘fertigen’ jungen Sängern unter der Leitung von Ulf Schirmer mit seinem Rundfunkorchester und dem Co-Dirigenten Joachim Tschiedel für das Bühnenorchester hinter den Sängern. (…). Ein großer Theaterabend - nicht nur für die Akademie.”

Beate Kayser in der tz, 10.02.2010

“Mit Ulf Schirmer und Joachim Tschiedel gab es außerdem zwei exzellente Dirigenten fürs aufgeteilte Münchner Rundfunkorchester. Musikalisch also vermeldete München einen Glanzpunkt neuer Musik, der vom Publikum ausführlich und heftig gewürdigt wurde.”

Jörn Florian Fuchs im Deutschlandradio, 09.02.2010

“(…) unter Ulf Schirmers und Tschiedels Leitung wurden nicht nur die Zuordnung einzelner Instrumente (…) hörbar, sondern auch die dramaturgisch überzeugende Komposition von dissonanten Fetzen, irisierenden Schwebezuständen oder ariosen Aufschwüngen. Das verstärkte Münchner Rundfunkorchester brillierte. (…) Prädikat ‘unbedingt erlebenswert’.”

Dr. Wolf-Dieter Peter im Straubinger Tagblatt, 10.02.2010

“Ulf Schirmer - und Joachim Tschiedel als Co-Dirigent auf der Bühne - entlocken den beiden Ensembles des Münchner Rundfunkorchesters ein Kaleidoskop an sinnlichen Farben und fein geschliffenen Harmonien, bringen Kammermusikalisches zu leuchtendem Ausdruck und verleihen emotionalen Ausbrüchen große Intensität.”

Klaus Kalchschmid in der Süddeutschen Zeitung, 11.02.2010

“Auf der Bühne ein Sinfonieorchester (Dirigent Joachim Tschiedel), dem unter anderem die dramatischen Akzente in dem koloritreichen Beziehungsgeflecht zugedacht sind. Bei erstem Hören schon fesselt diese Tradiertes sehr persönlich weiter entwickelte Musik, die magische Klangwelt, der eine schier toxische Wirkung zu eigen ist, wenn das Elegische zum Herzanrührenden vertieft wird (…) Man staunt, wie die noch Studierenden der Bayerischen Theaterakademie ihre schwierigen Aufgaben darstellerisch und vokal bravourös meisterten. Die außerordentliche Aufführung, die auch dem Rundfunkorchester und den Dirigenten viel verdankt (…).”

Klaus Adam in der Bayerischen Staatszeitung, 12.02.2010

Zu Eötvös’ “Tri Sestri” - Gastspiel an der Staatsoper Berlin 7/2011:

(Co-Dirigat und Studienleitung)

“Das vom Komponisten verlangte zweite Orchester (Co-Dirigent: JOACHIM TSCHIEDEL) findet seinen Platz unter der Kuppel eines erhöhten weißen Kurpavillons im Hintergrund der Szene. (…) souverän die Staatskapelle Berlin, findet die perfekte Balance zwischen herb-dissonanten Passagen, winselnden Streicherfiguren und sinnlich flirrenden Glissandi. Eine junge Besetzung mit sehr schönen Stimmen lässt aufhorchen (…).”

Bernd Hoppe im Orpheus, 9/10-2011

“Musikalisch spricht dieser Abend sofort an, (…) Julien Salemkour (…) und Joachim Tschiedel (…) bieten einen fein austarierten Hintergrund (…) Tolle Stimmen, heitere Musik (…).”

Christiane Tewinkel in Der Tagesspiegel 05.07.2011